Kategorie: Bibelarbeiten

  • BA-Zusammenfassung #002 – 1. Korinther 12, 12-31

    1. Korinther 12, 12-31 | Setz dich ein!

    In diesem Text stellt Paulus die richtige Sicht auf Gnadengaben dar. Bei den Korinthern war die Gnadengabe der Sprachenrede sehr angesehen, sodass sie die anderen Gnadengaben geringer achteten. Paulus macht aber deutlich, dass

    1. Alle Glieder irgendwo unterschiedlich sind (V. 12)
    2. Alle Glieder, unabhängig ihrer Gnadengabe, Teil des Leibes des Christus sind (V. 13)
    3. Alle Glieder ihrer eigene Aufgabe und Verantwortung haben (V. 15-17)
    4. Alle Glieder ihre Gnadengaben von Gott nach seiner Weisheit empfangen haben (V. 18)
    5. Alle Glieder voneinander abhängig sind (V. 20-25)
    6. Alle Glieder einander beeinflussen und nie isoliert für sich leben können (V. 26)
    7. Alle Glieder von Gott eingesetzt sind und in ihrer gottgegebenen Funktion dienen sollen (V. 28-30)
    8. Alle Glieder unterschiedlich in ihrem Nutzen für die Gemeinde sind (V. 31)

    Vergangene Bibelarbeiten:

    21.09.2025 – Epheser 4 | „Einheit trotz Unterschiedlichkeit“

  • BA-Zusammenfassung #001 – 1. Petrus

    1. Petrus

    Worum geht’s?

    Petrus schreibt den 1. Petrusbrief an verfolgte Christen, welche, aufgrund von Verfolgungen, in einige Gebiete der heutigen Türkei verstreut sind.
    Direkt zu Beginn erwähnt er zwei Themen, die er den ganzen Brief hindurch behandeln wird: „zum Gehorsam“ und „zur Besprengung mit dem Blut Christi“ (V. 2). Petrus tröstet die leidenden Geschwister, indem er ihnen das „unvergängliche, unverwelkliche und ewige Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns“ (V. 3) bewusst macht, ihnen ihre Fremdlingschaft auf Erden vorhält und Christi Leiden und seine Gesinnung als Vorbild darstellt.

    Was nehmen wir mit?

    Auch wenn wir wahrscheinlich nicht in vergleichbarem Maße Verfolgung tragen müssen, wie die Empfänger dieses Briefes, sind wir oft entmutigt, wenn durch unseren Gehorsam Schwierigkeiten in unser Leben kommen. Wir wollen vlt. mit Asaph sagen:

    „Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich! Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen; denn ich bin doch den ganzen Tag geplagt worden, und meine Züchtigung war jeden morgen da.“ – Psalm 73, 12-14

    Petrus ermutigt uns aber auf das Ende acht zu haben:

    „Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt.“
    1. Pt. 4, 12-13

    Zum Schluss ein Gedanke, der unseren Blick auf unser Leben in dieser Welt etwas mehr in Gottes Richtung lenken darf:
    Wir wünschen uns wahrscheinlich alle ein gesegnetes Leben. Wie auch immer wir „gesegnet“ definieren. Gesundheit, nicht zu kleines Einkommen, Familie, bestimmte Dienste in der Gemeinde, ein neues Auto, Ansehen, usw. Unseren Lebensplan haben wir vielleicht schon angefertigt und tragen ihn in unserem Unterbewusstsein mit uns. Das Leiden für Christus passt da irgendwie so gar nicht rein.

    „Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um den Namens des Christus willen! Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht.“ – 1. Pt. 4, 14

    „Durch Silvanus, […] habe ich euch in Kürze geschrieben, um euch zu ermahnen und zu bezeugen, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr steht.“ – 1. Pt. 5, 12